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Was ist Jiu Jitsu & Goshindo?
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Jiu Jitsu

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Jiu Jitsu ist eine
japanische Bezeichnung der waffenlosen Selbstverteidigung. Man nennt
sie auch "die sanfte Kunst der Selbstverteidigung". Jiu nützt die
Kraft des Gegners, um diesen zu überwältigen und ist daher auch
besonders für Frauen und Kinder geeignet.
Was sind die Ziele des
Jiu-Jitsu?
Durch das Training der Techniken in realistischen
Selbstverteidigungsaktionen soll der Übende in seiner Gesamtheit
(Körper Geist und Seele) geschult werden. Er sollte sich in einer
NOTWEHRLAGE verteidigen können
Unterschied traditionelles österreichisches Jiu-Jitsu - Goshindo
Goshindo
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Der Tempel
des Schwertes
GOSHINDO = Jeder hält ein
Schwert, das die Verlängerung von sich selbst bedeutet.
GOSHINDO = Geschmeidigkeit! Ist der Körper geschmeidig, so ist
es auch der Geist.
GOSHINDO = Fließende Anpassung; Wie ein Fisch im Wasser sein;
immer vorwärts gehen; wenn der Körper zurückweicht, so weicht
auch der Geist zurück (Dies bedeutet Schwäche).
GOSHINDO = Die Leidenschaft der perfekten Bewegung.
GOSHINDO = Training mit Bescheidenheit.
GOSHINDO = Der schwierigste Gegner zu besiegen ist kein Anderer,
sondern sich selbst.
GOSHINDO = Das Schwierigste ist "Schüler" zu werden.
GOSHINDO = Der Meister hält das Schwert nicht, er wetzt das
Schwert.
GOSHINDO = Diejenige die durch das Goshindo-Dojo gegangen sind,
werden nie mehr so sein, wie sie einmal waren.....
Rein formal
ist Goshindo eine Stilrichtung des Jiu-Jitsu. Um das Wesen des
Goshindo zu erfassen, ist es aber hilfreich, es den
traditionellen Jiu-Jitsu Stilen gegenüber zu stellen, welche in
Österreich eine lange Tradition haben.
Kernpunkte des Goshindo sind die Stabilität der Position sowie
die aktive Verteidigung, das Hineingehen in den Angriff, wodurch
schon zu Beginn des Kampfes die Kontrolle über den Gegner
erlangt werden soll.
Im Gegensatz zu den kurzen Techniken des traditionellen
Jiu-Jitsu, die sich oft nur auf die Verteidigung und eine rasche
Abfertigung des Gegners beschränken, werden im Goshindo
großteils auch längere Kombinationen trainiert. Dadurch wird
einerseits ein Bewegungsgefühl vermittelt, das bei kurzen,
hektischen Aktionen nicht gewonnen werden kann, und anderseits
auch die Flexibilität bei der Anwendung der unterschiedlichen
Technik erhöht.
Generell steht im Gegensatz zu einigen statischen Stilen die
Dynamik des Kampfes im Vordergrund. Ziel ist es, bis zur
Endphase des Kampfes ständig in Bewegung zu bleiben und auf
unvorhergesehene Bewegungen des Gegners oder auf eigene Fehler
schnell und effektiv reagieren zu können.
Goshindo versteht sich als offenes System. Jede Technik, die für
den einzelnen geeignet ist und die funktioniert, kann in das
persönliche Repertoire aufgenommen werden. So entwickelt,
aufbauend auf einer gemeinsamen Basis, jeder im Laufe der Zeit
sein eigenes Goshindo, das aus Techniken besteht, die seinen
körperlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten und seinen
persönlichen technischen Vorlieben entgegenkommen.
Goshindo enthält viele Elemente, die im traditionellen Jiu-Jitsu
etwas vernachlässigt werden. So finden sich im Bodenkampf
Elemente aus dem Ringen und Sambo genauso wie adaptierte
Schlagtechniken für die Bodenarbeit. Verteidigungen in kniender
Position, auf die in anderen Stilen nicht sehr viel Wert gelegt
wird, sind ebenso enthalten wie Techniken im Stand und
Sprungtechniken |
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Elemente aus
dem Goshindo
Rotation :
Die Rotation
besteht aus Außen- und Innenrotation und stellt eine der
Kerntrainingsmethoden des Goshindo dar.
Einerseits
dient sie als Übung für sich der Bewegungsschulung. Man erlernt
das wichtige Zusammenspiel von stabilen Positionen, fließenden,
oft tänzerisch wirkenden Bewegungen und schnell ausgeführten,
aggressiven Elementen (zum Beispiel Kicks).
Die Rotation hat außerdem eine Wegweiserfunktion für die
technische Arbeit im Goshindo. Weil man sich bei dieser
Grundbewegung rund um den Angreifer bewegt und alle möglichen
Positionen (einer Konfrontation im Stand) durchläuft, kann sie
als Ausgangspunkt für alle Folgetechniken dienen.
Man kann sich den Bereich der Techniken des Goshindo als Sonne
vorstellen, deren Zentrum die Rotation ist. Die einzelnen
Strahlen, die von diesem Zentrum ausgehen, stellen die
verschiedenen Bewegungsrichtungen dar, in die man im Laufe des
Kämpfens bzw. Übens gehen kann.
Eins
der Hauptziele ist es nun, für alle diese Richtungen ein
Repertoire an Techniken zu besitzen, so dass man auf
Veränderungen der Situation (zum Beispiel Uke reagiert anders
als erwartet oder das gefürchtete Black Out bei Prüfungen)
flexibel reagieren und die Technik in eine andere Richtung
lenken kann.
Die Rotation in ihrer Gesamtform versteht sich daher als
Trainingsmethode. In einem tatsächlichen Konflikt tanzt der
Goshindoka nicht um den Gegner herum, sondern setzt kurze und
effektive Techniken ein. Er versucht den Kampf mit minimalem
Kraft- und Bewegungsaufwand zu beenden.
Durch das Üben längerer Kombinationen im Training ist er im
Ernstfall in der Lage, seine Verteidigungstechnik rasch an
Veränderungen anzupassen. |
Bushido-Codex
Bushido ist die enge Verbindung der moralischen Prinzipien des
Ehrenkodex und der ritterlichen Tugenden, welche die Ausbildung und
Pflege hoher körperlicher und seelischer Eigenschaften zum Inhalt
haben.
"Achtet Leben
und Gesundheit eines jeden Menschen. Geht verantwortungsbewusst mit
eurer "Waffe" um und denkt immer daran, dass auch ihr verletzbar
seid. Verfallt nie in die Arroganz eines vermeintlich Stärkeren,
sondern seid bedacht, ruhig und selbstbewusst. So wird mancher Kampf
ohne Kampf enden".
Nach
diesem Motto lebt und handelt der Jiuka |
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Chikara- Forum
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Künftige Termine rund um Jiu Jitsu.
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